Bald ist es so weit: 1. Schiffenberger Mittelalterfestival

1. Schiffenberger Mittelalterfestival (Flyer)

Und ich bin dabei !

In genau drei Tagen geht es los zum 1. Schiffenberger Mittelalterfestival in den historischen Mauern des Klosters Schiffenberg bei Gießen.

Ebenfalls mit dabei sind diverse Bands wie Cultus Ferox, welche auch schon beim Stadtfest in Gelnhausen auf Beutezug waren und mir drei geniale Tage bescherten, Ingrimm und Des Königs Halunken.  Diese drei Bands spielen schon am Freitag Abend auf und sorgen für die Frühankömmlinge für Unterhaltung. Für Sonntag stehen dann Tanzwut, Eluveitie, Schelmisch, Corvus Corax, Feuerschwanz, Nostalgos, Nachtgeschrei, Black Messiah und Elderich auf dem Spielplan. Alles Bands bei denen es sich durchaus lohnt, sich diese Live anzusehen. Es gibt also nicht nur reines Mittelalter auf die Ohren, sondern auch diverse Elemente aus dem Metalbereich.

Aber wo genau liegt das Kloster Schiffenberg?

Das Kloster Schiffenberg ist eine ehemalige Klosteranlage auf dem Gießener Hausberg Schiffenberg (281 Meter). Es befindet sich am südöstlichen Rand des Gießener Stadtwalds nahe dem Stadtteil Petersweiher und dem Pohlheimer Ortsteil Hausen.

Noch ein wenig Geschichte zum Kloster.

Eine Ausgrabung nördlich der Klosteranlage zeigt frühe Siedlungsspuren auf dem Schiffenberg, die auf die späte Bronzezeit um etwa 1000 v. Chr. datiert werden.

Schiffenberg Ostansicht

Schiffenberg Ostansicht

1129 wurde das Gelände von Gräfin Clementia von Gleiberg, der Witwe Konrads I. von Luxemburg, dem Erzbistum Trier gestiftet, mit der Maßgabe, dort ein Kloster zu errichten. Noch im gleichen Jahr weihte Erzbischof Meginher von Vianden die unfertige Anlage. Kurz darauf bezogen Augustiner-Chorherren aus dem Mutterkloster Springiersbach an der Mosel das Kloster. 1239 wurde erstmals ein Chorfrauenstift am Südhang des Schiffenbergs erwähnt, das in Gemeinschaft mit den Augustiner-Chorherren existierte, später aber aufgegeben wurde. 1264 klagten die Chorfrauen vor einem Gießener Schöffengericht, dass die Chorherren ihren Pflichten ihnen gegenüber nicht nachkämen. Der Rechtsstreit zog sich lange hin, die verhängte Aufteilung der Klostergüter zog neue Auseinandersetzungen nach sich. Dazu kamen Misswirtschaft und die eigenen politischen Ziele von Erzbischof Balduin von Trier, aufgrund derer er das Kloster 1323 aufhob und es dem Deutschen Orden anvertraute.

Innerhalb des Deutschen Ordens gehörte das Kloster Schiffenberg zur Ballei Hessen. 1333 wurde es zum Sitz eines Komturs. Aus den folgenden Jahrhunderten sind immer wieder Rechtsstreitigkeiten um die Verwaltung des Klosters und der zugehörigen Besitzungen überliefert. 1543 versuchte Philipp I. von Hessen das Kloster im Rahmen der Reformation zu säkularisieren, was ihm nicht gelang.

Schiffenberg Langhaus

Schiffenberg Langhaus

Als Napoléon Bonaparte 1809 den Deutschen Orden aufhob und seine Besitzungen verteilte, wurde der Schiffenberg kurhessische Domäne. Ab 1837 war das ehemalige Kloster an eine Familie Lyncker verpachtet. Damit begann es zu einem beliebten Ausflugsziel für die Gießener Bevölkerung und die Studenten zu werden. Im 19. und 20. Jahrhundert war der Schiffenberg eines der wichtigsten Pauklokale der Gießener Studentenschaft. 1885/86 wurden ältere Wirtschaftsgebäude, die sich direkt an die Kirche anschlossen, abgerissen und neue gebaut, die ihrerseits 1972/73 niedergelegt wurden. 1939 kam der Schiffenberg im Rahmen einer Gebietsreform zur Gießener Stadtgemarkung, 1972 wurde er städtischer Besitz. Damit endete der Pachtvertrag mit Familie Lyncker.

Text zur Geschichte entliehen bei Wikipedia .-)

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Über H.-Peter Pfeufer

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2 Antworten auf Bald ist es so weit: 1. Schiffenberger Mittelalterfestival

    • Kai sagt:

      Na da wünsch ich doch mal viel Spaß.

      Gruß, Kai

      • daniel sagt:

        beneidenswert!

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