WordPress: Auf 3.0 updaten, aber wie?
Auf Wunsch eines einzelnen Chaosweibchens, hier nun also ein kleiner Guide zum Update auf WordPress 3.x und was man beachten sollte.
WordPress 3.0 ist ja nun schon eine Weile erhältlich, aber es haben wohl noch nicht alle sich dazu durch gerungen ihr WordPress zu aktualisieren. Die Gründe dafür können völlig unterschiedlich sein. Angefangen bei einem einfachen “Ich hab keine Ahnung wie” bis hin zu “Ich hab Angst das da was schief läuft”. Allgemein sei gesagt, es ist ganz einfach.
Was zu beachten ist
Bei jedem Update gilt natürlich vorher alles zu sichern. Sämtliche Daten vom FTP-Server lokal auf den Rechner überspielen und die Datenbank sichern.
Die Vorbereitungen
wp-config.php erweitern:
Für WordPress 3.0 sind in der wp-config.php noch ei paar neue Sicherheitseinstellungen von Nöten. Wie das genau geht, steht bei mir im Artikel “WordPress 3.0 bekommt zusätzliche Sicherheitsschlüssel“. Für alle die nun schon nervös genug sind, hier noch mal die Kurzfassung.
Ihr öffnet eure Datei wp-config.php und sucht nach:
1 2 3 4 | define('AUTH_KEY', 'Hier steht ne Menge Zeuch drin was keiner lesen kann'); define('SECURE_AUTH_KEY', 'Hier steht ne Menge Zeuch drin was keiner lesen kann'); define('LOGGED_IN_KEY', 'Hier steht ne Menge Zeuch drin was keiner lesen kann'); define('NONCE_KEY', 'Hier steht ne Menge Zeuch drin was keiner lesen kann'); |
Das sind die vier bisherigen Schlüssel. Da kommen nun noch vier Weitere hinzu. Um diese zu erzeugen geht man am besten auf folgende Seite. https://api.wordpress.org/secret-key/1.1/salt/
Hier werden nun die Schlüssel generiert. Dabei ist es wichtig, dass nur die letzten vier kopiert werden, da sonst die Bestehenden überschrieben werden und es zu massiven Problemen kommen kann. Sollten bei euch auch die ersten vier leer sein, dann dürft ihr gerne alle acht Schlüssel kopieren.
1 2 3 4 |
Datei speichern und hoch laden.
Datenbank sichern:
Um die Datenbank zu sichern, gibt es ein sehr schönes WordPress-Plugin, welches man am besten installiert, den WP-DBManager. Diesen am besten direkt über die Pluginverwaltung im Dashboard installieren und aktivieren. Dieses Plugin “nistet” sich direkt in die linke Navigation mit einem eigenen Menüpunkt “Database” ein. Darunter findet man nun allerhand weitere Punkte, unter anderem auch den, der zum Datenbankbackup führt. Auf Wunsch kann das Plugin das Backup auch per Mail an eine vorher in den Einstellungen festgelegte E-Mailadresse versenden.
Daten vom Server runterladen:
Nachdem die Datenbank gesichert wurde, sollte man alle nötigen Daten vom Server holen. Dazu starte man ein FTP-Client seiner Wahl, verbinde sich mit seinem Server (ich erspare mir hier nun die Erklärung wie dies funktioniert, denn ihr alle habt das ja mal gemacht als ihr euer Blog installiert habt) und sichere das Verzeichnis des Blogs auf dem lokalen Rechner.
Ist dies beides getan, sind die Vorbereitungen eigentlich schon abgeschlossen.
Die Durchführung
Zur Durchführung des Updates begibt man sich in das Dashbord. Schon direkt nach dem Einloggen sollte einem die Nachricht entgegen springen, dass eine neue Version von WordPress verfügbar ist. In diesem Hinweis ist auch ein Link zum Update drin. Einfach da drauf klicken und den Rest macht WordPress fast von allein. Ihr müsst lediglich noch euer Passwort ein mal eingeben – das selbe was ihr verwendet wenn Plugins installiert werden – und dann etwas Geduld haben. Das Update an sich dauert etwa fünf Minuten und danach begrüßt euch ein nagelneues WordPress 3.0.
Sollte wider erwarten etwa schief gehen, so habt ihr eine gesicherte Datenbank, welche ihr zurück spielen könnt und das gesicherte Verzeichnis der “alten” Installation. Damit seid ihr in der Lage den “alten” Zustand wieder her zu stellen.
Hinweis
Solltest ihr Änderungen direkt an WordPress vorgenommen haben, also direkt an den Kerndateien – ich spreche hier nicht vom Theme – dann gehen diese mit dem Update verloren.
Related posts:
- WordPress 3.0 bekommt zusätzliche Sicherheitsschlüssel
- Tweet var wikiovoted=false; function setWikio(id){ } 4 voten WordPress 3.0 ging heute in den Beta2-Status. Das heißt, dass es nicht mehr sehr lange dauern kann bis zum offiziellen Release. Wie WordPress Deutschland schrieb, gibt es ab Version 3.0 gleich vier neue Sicherheitsschlüssel in der wp-config.php, welche hauptsächlich auf die Multi-User-Funktionalität...
- WordPress: Standardnutzer “admin” ändern
- Tweet var wikiovoted=false; function setWikio(id){ } 4 voten Eines der Features vom kommenden WordPress 3.0 ist die Möglichkeit bei der Installation den Nutzernamen des Administrators anzugeben, was bei Version 2.x leider noch nicht funktioniert. So gibt es wahrscheinlich eine Menge WordPress-Seiten, deren Administrator immer noch “admin” heißt. Somit bietet sich...
- WordPress: automatisches Speichern und Versionsverwaltung abschalten / konfigurieren
- Tweet var wikiovoted=false; function setWikio(id){ } 7 voten Ein durchaus gut gemeintes Feature seit WordPress 2.6 ist die Versionsverwaltung von Artikeln. Gut, wenn man jederzeit zu einer früher gespeicherten Version eines Artikels zurückkehren kann. Außerdem speichert WordPress nun im 60-Sekunden-Intervall selbsttätig den Artikel, an dem man gerade arbeitet. So kommen...
- WordPress: Version 3.0.1 als “maintenance release” vefügbar
- Tweet var wikiovoted=false; function setWikio(id){ } 5 voten Seit dem 29. Juli 2010 ist WordPress in Version 3.0.1 als Update verfügbar. Hierbei handelt es sich um ein sogenanntes “maintenance release”, also ein Service-Update. Dabei wurden mehr als 50 eingereichte Tickets seit Veröffentlichung von Version 3.0 bearbeitet und geschlossen. Das Update...
- WordPress: Version 3.0.1 DE-Edition veröffentlicht
- Tweet var wikiovoted=false; function setWikio(id){ } 5 voten Wie schon Artikel ‘WordPress: Version 3.0.1 als “maintenance release” verfügbar‘ erwähnt, ist WordPress in Version 3.0.1 verfügbar. Heute lese ich, dass nun auch die Version mit deutschem Sprachpaket zum Update bereit steht. Dies war Grund genug für mich, meine WordPressinstallationen auf den...




Ach Du Scheiße, Du hast das ja wirklich geschrieben. *lach* Dankeschön *knutsch*
Aber wie ich schon befürchtet habe, ist mir das zu heiß. Hab mir letztens den Blog abgeschossen weil ich ne Datei mit dem Editor runtergeholt und wieder raufgeschickt habe und der die im falschen Format gespeichert hatte (irgendwas mit BOM, Bäng, Dingens)). Dazu kenne ich mich nach 6 Wochen Bloggerei noch nicht gut genug aus. Ich mache meine Backups mit dem MySQLDumper, geht das auch? Musst Du dann, also wenn Du das für mich machst, all meine Daten auf Deinen PC laden? *schock*
Und dann sind alle Einstelleungen weg, die ich von Hand zu Fuss in den Editor gezimmert habe? Hab ich erwähnt, dass ich Updates hasse? Hab ich?
Natürlich hab ich den Artikel geschrieben, war doch Dein Wunsch :-)
Was Du meinst, ist der BOM-Header, den setzen einige Editoren.
Ein Datenbankbackup per MySQLDumper geht natürlich auch, der macht ja auch nichts anderes als das Plugin. Und wenn ich Dir das Update machen soll, ja, dann liegt das erst mal auf meinem Laptop, wird aber wieder gelöscht.
Ich kann Dich da jedoch beruhigen, Du brauchst keine Angst um Deine Daten zu haben, ich betreibe damit keinen Handel und schaue mir die nicht weiter an. Wozu auch. Würde ich das machen, wären einige Leute sehr sauer, unter anderem Andi und Kai :-)
Und da hab ich keine wirkliche Lust drauf.
Was Deine Änderungen angeht, so beziehen die sich, wenn ich es richtig verstanden habe auf Dein Theme,das bleibt bei einem Updaten von WordPress ja erst mal unberührt, da lediglich der WordPress-Kern aktualisiert wird und nicht das Theme. Um das Theme kann man sich später noch kümmern.
In diesem Sinne, ich werd nu mal ins Büro :-)
Bei solch größeren Updates bleibt noch zu erwähnen, dass das Ganze bevor es live gemacht wird auf einem Testsystem zu testen ziemlich sinnvoll ist ;-)
Hallo Tanja,
Ja, nur bleibt auch zu bedenken, dass nicht jeder – eigentlich die Wenigsten – ein Testsystem zur Verfügung haben. Und diejenigen die eins haben, werden dies auch von sich aus nutzen vorher.
Ich habe vorher noch nie WordPress benutzt. Aber es scheint ja nicht so schwer zu sein. Bei anderen System hatte ich da schon mal das eine oder andere Problem. Danke