WordPress: Eigene Cursor im Blog verwenden

Mittels CSS hat man die Möglichkeit den Mauscursor auf einer Seite anzupassen. Nicht nur das man definieren kann, ob über einem Button die Hand erscheinen und somit auf ein anklickbares Element hinweisen soll, sondern auch komplett eigene Cursorthemes.

Natürlich funktioniert dies auch unter WordPress und damit man nicht direkt in das CSS des Themes oder ein anderes CSS von WordPress eingreifen muss, erstellt man dafür ein kleines Plugin. Dies geht in diesem Fall wirklich einfacher als es klingen mag.

Dafür erstellt man im Pluginverzeichnis folgende Struktur. Zur Erklärung und dem Inhalt komme ich später.

1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
css-cursor
│   css-cursor.php

├───css
│   css-cursor-for-wordpress.css

└───img
    arrow.cur
    link.cur
    text.cur

Wie hier schon zu sehen ist, benötigt man wirklich nicht viel. Eine PHP-Datei, welche das Plugin und auch das CSS in WordPress einbindet und die Cursordateien. Letztere sollten im .cur-Format vorliegen, da dieses von fast allen Browsers unterstützt wird.

Inhalt der css-cursor.php:

Hier wird wirklich nur das Plugin in WordPress bekannt gemacht und das CSS eingebunden.

1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
<?php
/*
Plugin Name: CSS-Cursor for Wordpress
Plugin URI: http://blog.ppfeufer.de/wordpress-eigene-cursor-im-blog-verwenden/
Description: Cursors für Wordpress.
Version: 1.0.0
Author: H.-Peter Pfeufer
Author URI: http://ppfeufer.de
License: Free
*/


define('CSSCURSOR_VERSION', '1.0.0');

$images_url = plugins_url(basename(dirname(__FILE__)) . '/img/');
$css_url = plugins_url(basename(dirname(__FILE__)) . '/css/css-cursor-for-wordpress.css');

/**
 * CSS in Wordpress einbinden
 */

wp_register_style('css-cursor-for-wordpress', $css_url, array(), CSSCURSOR_VERSION, 'screen');
wp_enqueue_style('css-cursor-for-wordpress');
?>

Inhalt der css-cursor-for-wordpress.css:

In diesem CSS werden die Cursor definiert.

1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
html, body,input[type="checkbox"], input[type="radio"], select, option {
    cursor: url(../img/arrow.cur), default;
}

input[type="text"], textarea {
    cursor: url(../img/text.cur), text;
}

a, .button, .button-secondary, .submit input, input[type="button"], input[type="submit"] {
    cursor: url(../img/link.cur), pointer;
}

Die Cursordateien:

Für den Cursor sucht euch einfach aus dem Netz die für euch passenden Daten heraus. Google hilft da etwas, ansonsten auch DeviantArt.

Das war es auch schon. Das Ganze wird in eingangs genannter Struktur gespeichert und in der WordPressinstallation im Pluginverzeichnis abgelegt. Nun muss man das Plugin nur noch im Backend aktivieren.

Viel Spaß

Werbung

iPhone 4 Case Aquatus

Über H.-Peter Pfeufer

Ich bin Webentwickler/ -programmierer aus Leidenschaft, WordPressbegeistert und ab und an auch mal ein netter Mensch.
Vor allen schreibe ich über alles was mit den Themen Webentwicklung/ -programmierung und WordPress zu tun hat. Nebenher auch mal einige Gedanken zu allgemeineren Themen.

Kategorie(n): WordPress
Tags: , , ,
Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

6 Antworten auf WordPress: Eigene Cursor im Blog verwenden

    Bheim sagt:

    Ich hätte eine kleine Frage (bin absoluter CSS Anfänger ^^). Welchen Code müsste man einfügen, damit man einen “move” Cursor zu erhalten ?

    Bheim sagt:

    erhält meinte ich naturlich ^^

  1. Du hast Dir diese Frage schon selbst beantwortet.

    1
    cursor: move;

    Ansonsten hilft auch etwas Google mit dem Suchbegriff “css cursor“. Hier der erste Treffer -> CSS4you

    Grüße

    bheim sagt:

    Ich habs nach 30 Sekunden selbst gemerkt Smilie: ;), trotzdem Danke…

    Whity sagt:

    Erstmal vielen dank für deine Erklärung, wie ich das mit den eigenen Cursorn auf einer Website machen muss, aber leider habe ich festgestellt, das es leider nicht ganz so wie gewollt funktioniert.

    Denn leider wird bei mir nur der Pointer-Cursor auf der Website angezeigt und das leider auch nicht überall, kann das daran liegen das das Theme mit Artisteer erzeugt wurde ??

    • Was ist Artisteer?
      Egal, worauf man natürlich hier achten muss ist, dass sich die Deklarationen nicht gegenseitig überschreiben im CSS. Womit ein Theme “gemacht” ist, spielt dabei keine Rolle, so lange man ein sauberes CSS hat.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

 

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>